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Diakoniesammlung

  • Publiziert in Diakonie

Opfersammlung der Diakonie im Oktober 2014Diakonie Logo k13098

Spenden Sie Heimat und Zukunft.

Bei der Opfersammlung für die württembergische Diakonie am 12. Oktober 2014 stehen die Hilfen für Flüchtlinge im Vordergrund.
Menschen fliehen vor Krieg und Bürgerkrieg, vor Verfolgung und Terror, vor Naturka-tastrophen und bitterem Elend. In Baden-Württemberg wurden im vergangenen Jahr über 13.000 Flüchtlinge aufgenommen, 2014 werden es noch mehr sein.

Jama und Marsal sind Geschwister aus Afghanistan. Geboren und aufgewachsen sind sie in den Wirren von Krieg und Terror, die das Leben ihrer Familie über viele Jahre bestimmte. Seit zwei Jahren leben sie mit ihren Eltern in einer Flüchtlingsun-terkunft. Marsal möchte später Lehrerin werden, ihr Bruder träumt von einem Beruf als Ingenieur, um Häuser und Brunnen bauen zu können. Um in der Schule gut vo-ranzukommen, gehen Jama und Marsal zwei Mal in der Woche zur Hausaufgabenhil-fe der Diakonie. Marsal hat mithilfe einer ehrenamtlichen Mentorin den Sprung aufs Gymnasium geschafft. Das ist eines von vielen Beispielen diakonischer Unterstützung von Flüchtlingen.

Auch die Bibel erzählt von Menschen, die wegen Kriegen und Hungersnöten ihre Heimat verlassen mussten. Sie fanden Aufnahme in Israel. Gott erwartet von seinem Volk Schutz der Fremden, Solidarität und Gastfreundschaft: „Der Herr ... hat die Fremden lieb, dass er ihnen Speise und Kleider gibt. Darum sollt auch ihr die Frem-den lieben. Denn ihr seid auch Fremde gewesen in Ägypten" (5. Mose 10,18f).

Immer mehr Kirchengemeinden werden zu Wohn- und Lebensorten von Flüchtlingen. Kirche und Diakonie unterstützen und begleiten Flüchtlinge in Gemeinden, Flücht-lingsunterkünften und Beratungsstellen. Sie fördern Vernetzung und Hilfe zur Selbst-hilfe. Auch Asylrechtliche Beratung, Informationen über Familiennachzug, Zugänge zu Bildung und dem Arbeits- und Wohnungsmarkt gehören zum Angebot wie die Einladung zu Veranstaltungen, Festen und Gottesdiensten und ihrer aktiven Mitges-taltung. Ein besonderes Augenmerk der Diakonie gilt den besonders schutzbedürfti-gen Gruppen wie traumatisierten Flüchtlingen, Kindern, kranken und alten Men-schen. Und sie engagiert sich politisch für die Rechte der Flüchtlinge.

Bitte unterstützen Sie diese Arbeit der württembergischen Diakonie mit Ihrer Fürbitte und Spende, damit sie diesen Dienst der Nächstenliebe tun kann.
Jedes evangelische Pfarramt und alle Bezirks- und Kreisdiakoniestellen nehmen Ihre Spende gerne entgegen.

 

Letzte Änderung amDienstag, 03 Mai 2016 16:40
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