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Kirchenmusik Uhlbach - November

Liebe - oder lieber doch nicht?

Konzert Uhlb1 B

Rebekka Fries, Sopran - Markus Thalheimer, Harfe

Sonntag, 1. November 2015, 17:00 Uhr der Andreaskirche Uhlbach

Liebe? Das ist die Frage, die jedem von uns mindestens einmal im Leben begegnet und die das Duo Fries / Thalheimer in seinem neuen Programm musikalisch beantworten will.
Ihr abwechslungsreiches Programm beleuchtet die Höhen und Tiefen des Liebens, regt an zum Schmunzeln, zum sich Sehnen und Träumen und erzählt von den Momenten, die man nie vergisst.
Neben heiteren Liedern von Mozart und stimmungsvoll-schwelgerischen Stücken von Debussy werden alt-italienische Klassiker wie „Caro mio ben" oder „Lascia ch'io pianga" zu Gehör gebracht. Stimme und Harfe mischen und umspielen sich dabei auf geniale und selten gehörte Weise. Aber nicht nur Klassik-Liebhaber kommen auf ihre Kosten. Einige sehr bekannte und beliebte Songs von Kurt Weill lassen die Herzen aller Musical-Fans höher schlagen.

"Die verschiedenen Liebeslieder von Mozart – „Das Veilchen", „An Chloe", „Warnung" und „Der Zauberer" – lebten von der jugendlichen Frische, vom liebreizenden Charme, vom enormen Ausdruck und von der schönen Stimme von Rebekka Fries. Sie verstandes außerdem, den Zuhörern den Sinngehalt der Liedtexte näherzubringen und ihre eigene Faszination daran zu vermitteln.

"Markus Thalheimer bewies sein großes Talent nicht nur in der Begleitung der Sängerin, sondern auch mit zwei Stücken für Harfe von Gabriel Fauré und Louis Spohr. Dabei wechselte er zwischen ruhig fließenden und schwungvollen bis stürmischen Passagen. Er ließ Arpeggien und Läufe durch mehrere Oktaven scheinbar wie von Zauberhand erklingen. Und er arbeitete die melodiösen Linien sehr schön heraus" (nach: Mainpost, 24.5.2013).

Eintritt frei, Spenden erbeten

 

Für Zeit und Ewigkeit - J. S. Bach zum Ewigkeitssonntag

Konzert Uhlb2

Die vier großen Toccaten und Fugen Bachs und Choräle

22. November 2015, 17:00 Uhr in der Andreaskirche Uhlbach

Nathan Degrange-Roncier, Orgel

Er leitet zur Zeit den Kirchenchor Uhlbach und ist gleichzeitig ein Virtuose auf der Orgel. Über das Programm, das der Organist bereits in Gien, Frankreich aufgeführt hat, schreibt die République Française:

"Das Konzert enthielt die die vier großen Toccaten Bachs, darunter auch die hochberühmte Toccata und Fuge in d-Moll, und drei Choräle, geistliche Musik sehr vielfältigen Charakters, aber voller Zauber. Nathan Degrange-Roncier musizierte die Stücke mit Brillanz und Virtuosität."

Die Tocccaten und Fugen gehören zu den größten und bedeutendsten Kompositionen, die Bach für die Orgel geschaffen hat. Der Ruhm der d-Moll-Toccata spricht für sich, aber ebenso der Glanz der C-Dur-Toccata oder die Ernsthaftigkeit der d-"dorischen" Toccata. Der Organist setzt in einem weisen Entschluss die F-Dur-Toccata an den Schluss: Ein Werk mit großen Pedalsoli, mit abenteuerlichen Ausflügen in entfernte Tonarten, dabei aber äußerst frisch und lebendig, fast tänzerisch. Die Fuge hingegen klingt ernst und konzentriert. Toccata und Fuge F-Dur ist ein Höhepunkt in der Geschichte der Orgelmusik.

Ein Abend mit großer Musik erwartet uns, gespielt von einem "reinen Talent", wie die République Française titelte, mit jugendlichem Schwung und angemessenem Ernst.

Eintritt frei, Spenden erbeten

 

Letzte Änderung amDienstag, 03 Mai 2016 16:40